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Ist Altersarmut weiblich?


Laut Statistik sind in Österreich 235.000 Menschen über 65 von Altersarmut betroffen. Zwei Drittel davon sind Frauen!

Die Gründe dafür sind vielfältig.


Frauen sind diejenigen, die sich unbezahlt um den Haushalt kümmern, in 97% aller Fälle für Kinderbetreuung die Berufslaufbahn unterbrechen und zumeist auch noch die Pflege von Eltern übernehmen.

Um das alles zu schaffen wechseln Frauen zum Teil in schlechter bezahlte Tätigkeiten, sehr oft auch in Teilzeit.


Soweit sie sich länger um die Kindererziehung kümmern, fallen wichtige Versicherungszeiten für die Pension weg und auch der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben fällt schwer, wenn mittlerweile Menschen ab 45 für einen Arbeitsplatz als „alt“ gelten.


Verschärft wird die gesamte Situation schließlich dadurch, indem Frauen in Vollzeit im Schnitt um 20% weniger verdienen als Männer.


Als Konsequenz all dieser Fakten erhalten Frauen um 40 % weniger Pension als Männer, was insbesondere für Alleinstehende eine massive finanzielle Herausforderung im Alter darstellt.


Abgesehen davon, dass hier auch der Staat gefordert ist, empfinden wir es als unsere Beraterpflicht, bei Frauen schon in jungen Jahren ein entsprechendes Problembewusstsein zu entwickeln und gemeinsam rechtzeitig brauchbare Lösungen zu erarbeiten.


Das umfasst den Blick ins aktuelle Pensionskonto, die Aufklärung über die Möglichkeit des freiwilligen Pensionssplittings, die Überlegung einen Arbeitgeber zu wählen, der auch eine betriebliche Vorsorge bietet und schließlich die richtige Herangehensweise bei der Auswahl privater Vorsorgevarianten.


Das Ziel muss es dabei sein, „Frau“ über die Themen Finanzen und Vorsorge aufzuklären und beratend zur Seite zu stehen, damit sie ihr Geldleben selber in die Hand nehmen kann und Altersarmut gar nie zum Thema wird.

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